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16.3.2008 von Keisha.
Es war schon lange in Planung, und an diesem Samstag wurde es endlich wahr: Wir waren im Sealife Center Konstanz!
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen! Und wenn Engel reisen…
Los gefahren sind wir hier auf der schwäbischen Alb bei blauem Himmel und strahlend scheinender Sonne. Wir haben uns für die Route über Sigmaringen, Pfullendorf, Überlingen, Ludwigshafen, Konstanz entschieden. Wir hätten auch total über die Dörfer fahren können, oder Autobahn. Diese Route schien uns am vielversprechendsten, auch wenn sie eher eine Art Umweg war.
Wir haben uns unterwegs über so manche Ortsbezeichnung amüsiert, zB Schwäblishausen, Wald, Wäldle (Beide Schilder wiesen ja tatsächlich auch auf einen Wald *gg*). Mein persönlicher Brüller war die kleine Ansiedlung “Vorstadt”, die aus kaum mehr als 7 oder 8 Häusern und Höfen zu bestehen schien. Das war sie also, die vielzitierte “Vorstadt” ![]()
Was gab es unterwegs noch zu sehen? Katzen, die durch morgenfeuchtes Gras streiften, Pferde, Schafe, Pferde, Ziegen und Hühner… ach, erwähnte ich schon die Pferde? Und Blumen. Je näher man dem Bodensee kam, desto weiter war die Vegetation. Tulpen, Narzissen in voller Blüte. Und hier? *bibber*
Konstanz ist eine Nummer für sich. Geparkt haben wir im Parkhaus des Lago Centers, gleich in der Nähe vom Sealife und Bahnhof und See. 9 riesige Parkdecks sprechen für sich. Das Lago Center selbst ist eine Stadt in der Stadt. Ob es auch die 9 Stockwerke verbrauchte, weiß ich nicht. Aber es enthält Unmassen an Boutiquen, Fresstempeln, Cafés und so weiter, auch ein Kino und so. Aber das Lago hat uns ja nur am Rande interessiert, wegen eines PC Spieles, daß es im Moment exclusiv nur bei einer bestimmten Spielevertriebsdingens gab. Und dieser Laden war eben im Lago Center.
Nun gut, das Sealife. Von außen sah es kleiner aus, als man erwartet hätte. Dafür war der Eintrittspreis riesig. 2 Erwachsene, 2 Kinder, kosteten ca 46 Euro. Wir haben schwer geschluckt, aber brav bezahlt. Als Aquarianerin weiß ich ja, wie teuer der Unterhalt von Meerwasseraquarien ist (Mein Papa hatte viele, viele, viele vieleviele Jahre lang Meerwasser) und Sealife macht ja auch viel in Schutz der Meere und so.
Zur Bildqualität: Das Raumlicht in Aquarien ist in der Regel gedämpft bis dunkel, damit die beleuchteten Becken besser zur Geltung kommen, aber auch, damit die Tiere nicht gar so viel vom Außerhalb sehen und durch die Bewegungen der Besucher erschrecken. Dazu kommt, daß bei Aquarienfotografie Blitzlicht ein absolutes NO-GO ist! Fische besitzen keine Pupillen wie wir, die sich schnell auf Licht und Dunkel einstellen kann. Dazu kommt, daß ihr Auge von einer Schleimschicht geschützt wird, die anscheinend bei grellem (Blitz-)Licht geschädigt wird. Dadurch können Fische erblinden und sterben! Blindheit bedeutet im Wasser in der Regel Verhungern oder Gefressenwerden. Auch im Aquarium sind erblindete Fische fast nicht durchzubekommen. Weiterhin tragen Wasserbewegungen und Lichtreflektionen nicht grade zur Schärfe bei, geschweige denn, daß die Fische still halten würden. Und hält das erhoffte Motiv mal 5 Sekunden inne, dann bewegen sich hundert Fische drumrum garantiert besonders hektisch ![]()
Die Struktur innerhalb war simpel. Vom Kleinsten zum Größten. Zu Beginn gab es Bachausschnitte zu sehen. Deren Bewohner waren vorwiegend Elritzen und Muscheln. Dann kam ein kurzer Einblick in die Flußbewohner.
Nächste Station war dann eine typische Unterwasserszene des Bodensees in Ufernähe. Die meisten Bewohner hab ich mir nicht gemerkt, nur Felche, Forelle und Stör. Ja, im Bodensee gibt es Störe. Toll war im zweiten Bild dieser silbrig-graue Stör unten am Boden.
Welse (Achtung Steffi, dein Daily Wels! *gg*)

Nächste Station war ein Ausschnitt aus dem Rotterdamer Hafenbecken um 1600, als der Fischbestand im Meer noch ok war.
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7.3.2008 von Keisha.
Heute gab es mal wieder Gemüsespieß im großen Aquarium (100×50x50), Gurke und gelbe Paprika, aufgespießt auf einem Schaschlikspieß aus Metall. Mit Holzspießen schwimmt das Zeug leider auf ![]()
Die ersten am Spieß waren wie immer die Siamesischen Rüsselbarben, 4 an der Zahl, und ein Blauer Antennenwels.
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